Vincent-Cyrill Kubasch
Letztes Updated (12/12/18)
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‘Let Glasgow Flourish’ Im 20. Jahrhundert wurden Architektur und Wohnen untrennbar miteinander verbunden, das ideologisches Streben nach sozialem Wohlergehen in den Städten fand eine breite Masse. Hygiene, Sonne, frische Luft, Natur und vor allem das Automobil dominierten. Dieses Streben fand im Rahmen der unzähligen Stadterneuerungsprogramme unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg statt, die in ihrer Art beispiellos sind. Die vielfältigen Ergebnisse zeugen von den schleppenden und gelegentlichen widersprüchlichen Theorien, Ideologien und Prinzipien rund um das Thema Wohnen in der Stadt. Diese Problematik ist nicht nur Teil der Architektur, sondern auch Teil von Bereichen, wie Politik und Finanzinstituten, die unterschiedlich für die Wohnraumversorgung zuständig sind.

In vielen Fällen ist das Schweigen, welches mit der traditionellen Stadt verbunden ist, wohl entweder durch die Abstoßung der Moderne oder alternativ durch eine scheinbare Gleichgültigkeit gegenüber dem vorherrschenden urbanen Kontext zu finden. Die Architektur scheint den Kontakt zur Stadt zu verlieren. Die beunruhigende Realität, die so oft mit diesem Phänomen verbunden ist, muss ausgeglichen werden. Es ist ein wesentlicher Bestandteil die allgemeinen Werte der traditionellen Stadt wieder zu erlangen und zu bewahren dabei ist die Qualität des städtischen Lebens geprägt vom genießen und erleben des urbanen Raums.

Dies schlägt eine dringende Neugewichtung des Glasgower Stadtzentrums vor. Für das derzeitige karge Land wird im ersten Schritt ein Wald vorgeschlagen, der in der Beziehung zum Artefakt der Pflanze steht und zum elementaren Ursprung zurückfindet. Die Lücke wird zuerst von der Landschaft gefüllt, besetzt und kann in ihrem zeitgenössischen Kontext als Anker wirken. Neben der Argyle Street Station und St. Enoch soll die Verbindung zu den bestehenden öffentlichen Räumen östlich des Stadtzentrums wie zum Beispiel Glasgow Green entstehen. Wichtig ist dabei, die neue Form des urbanen Wohnens, eine Sammlung von Orten, die durch Landschaft und Wohnen miteinander verbunden ist. Wohnen und Leben im Re-Balnace Umfeld. Die Erforschung des Geländes vor dem Bau der St. Enoch Station zeigt einen Ort des dichten Wohnens, der in großen Gegensatz zu seinem heutigen Zustand steht.  Ziel ist es die Leere, in das Leben wieder zu integrieren. Die Leinwand ist der Wald, der den urbanen Block füllt und die geordnete und organische Landschaft enthält. Durch dieses Waldprinzip werden öffentliche Wege geschnitzt, die den vergangenen Grundmauern folgen, die einst dort waren. Sekundäre Wege werden hinzugefügt, um die Bewegung im zeitgenössischen Kontext zu unterstützen, indem sie mit den öffentlichen Einrichtungen, die im Zentrum des Plans eingebettet sind, verbunden werden.

Innerhalb der geordneten Landschaft wird eine neue Dimension des städtischen Bauens geschichtet. Ein Wohnen, das auf die Intimität seiner Bewohner reagiert und den städtischen Hinterhof oder Hof als Brücke zwischen dem öffentlichen und dem privaten Bereich wieder einführt. Die Hauptverkehrsstraßen sind offen und fußläufig, wobei das Laufen, der Personenverkehr zwischen den Einrichtungen, Cafés und Geschäften entlang der Hauptstraße im Vordergrund steht. Sekundäre Straßen sind Momente zum Durchatmen und stehen für mögliche Erweiterungen, die ein Spektrum von öffentlichen und privaten Räumen durch Zunahme von Nutzern ermöglicht.

Die Hierarchie der Räume innerhalb der öffentlichen, privaten und gemeinschaftlichen Bereiche des Geländes wird auf Bodenebene und an jeder Fassade angezeigt. Die Veränderung des Materials grenzt das Wenden einer Ecke ab und suggeriert bei der Bewegung einen vertrauten Ort. Durch das zusammenhängende Gerüst aus Mauern, Hinterhöfen und baulichen Formen, entsteht ein flexibles Gerüst, welches Assoziationen zur gewachsenen Stadt zu lässt. Es ist vorgesehen, dass sich diese neue Landschaft mit den Bedürfnissen und Notwendigkeiten ihrer Bewohner entwickeln und verändern kann. Durch die Bereitstellung der Grundzüge eines Grundstücks für jeden Bewohner kann der Einzelne reagieren und sich anpassen, wie er es wünscht. Das kollektive kann gesteuert aber gleichzeitig auch offen gelassen werden und bietet ein gemischtes Quartier an von unterschiedlichen Wohnungstypen in Mitten von Glasgow.

„Here is the bird that never flew,
Here is the tree that never grew,
Here is the bell that never rang,
Here is the fish that never swam.“


Diese andere Textur für Glasgows Patchwork-Skyline spiegelt sich im Wappen der Stadt und kann nun um eine Zeile verändert werden: „Here is your ‘Dear Green Place’.

Macintosh School of Architecture
Stage IV
2017/2018

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Glasgow School of Art
2017/2018
III. Master
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Inspired by the beaches and eroding textures that surround my hometown of Bournemouth (UK), I designed a collection that reflected the ever-changing natural environment of the British seaside; with elements of traditional fisherman’s work wear incorporated into the fit and style of garments.
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Oda Beide
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Toby Michael
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Re-Make, Re-Design was a duplicative project, challenging me to recreate the ‘Biker jacket juxtaposed with dress shirt’ created by Mason Jung (2013), and the ‘Denim trousers juxtaposed with classic trousers’, also created by Jung (2013), from images alone. This process dramatically improved my understanding of measurements, pattern cutting and emphasised the importance of fit within menswear.

Re-Make, Re-Design allowed me to take inspiration from the combinatorial and minimalistic style of Mason Jung, then design and produce my own outfit that would conform as a piece within in his collections. For my design research I investigated the infamous Mod’s and Rocker’s of the 1960’s, and combined elements from their opposing fashion trends, to design and create an outfit that reflected both of the widely contrasting, revolutionary fashion styles of the era.

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Oda Beide
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James Aspey
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The Original Copy project explored the tailored fit of menswear garments, in the form of re-creating a unique bespoke shirt. With a wide use of constructive techniques that had to be completed in likeness, it expanded my knowledge and understanding of the manufacturing processes and finishes of mens apparel.
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Oda Beide
Model
James Aspey